Jeder T’ai Chi Übende kennt das: Du glaubst eine Bewegung zu „können“, ein paar Monate später hast du eine neue Erkenntnis, ein neues Detail entdeckt. Oder du bist am Verzweifeln, weil dein Lehrer wieder etwas neues sieht und korrigiert, wo du doch selbst gerade stolz auf dein Können warst – manchmal auch jahrelang.
Jeder von uns arbeitet sich, wie in Zwiebelschalen in die Tiefe seines Seins (Körper und Geist/Seele).
„Wer gesammelt bis in die Tiefe geht, der sieht auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen.“ – Edith Stein
Je mehr wir das tun, desto klarer zeigt sich eine innere Verbindung die sich wie ein roter Faden durch die Bewegungen, durch unseren Körper und Geist ziehen. Alles ist verwoben. Eins.
Entspannung, wie wir es früher nannten, ist nur ein schwacher Abglanz.
Was bleibt: Die Praxis in den Alltag einbauen. Jeder durchläuft seine eigenen Stadien oft ähnlich zu anderen Übenden, aber immer auch individuell. Und: wir können kein uns eigenes Stadium überspringen.
Happy T’ai Chi – üben, üben, üben – Freude pur
